Die barrierefreie und integrative Gemeinde Oberkrämer – unser Zukunftsziel

 

 

Wir von Zukunft Oberkrämer möchten unsere Gemeinde aktiv mitgestalten und ein lebenswertes, respektvolles Miteinander fördern.
Dazu gehört für uns ganz selbstverständlich, dass alle Menschen – unabhängig von Alter, Mobilität oder individuellen Einschränkungen – am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Eine barrierefreie und integrative Gemeinde ist dafür ein zentraler Baustein.

Barrierefreiheit bedeutet nicht nur Rampen oder Aufzüge. Sie bedeutet Orientierung, Sicherheit, Verständlichkeit und echte Teilhabe – im Alltag, im öffentlichen Raum und in der politischen Mitgestaltung.

 

 

Gute Beispiele aus unserer Gemeinde

Dass Verbesserungen möglich sind und spürbar wirken, zeigen bereits einige konkrete Maßnahmen in Oberkrämer:

Abgesenkte Bordsteine an der L17 in Vehlefanz – kleine Maßnahme, große Wirkung

Manchmal braucht es nicht viel, um den Alltag deutlich zu erleichtern.
Nach einer gemeinsamen Begehung mit dem Behinderten- und Seniorenbeauftragten sowie Rollator-Nutzerinnen wurden die Bordsteine an einem Abschnitt der Lindenallee in Vehlefanz kurzfristig abgesenkt.

Die Rückmeldungen darauf waren eindeutig: Viele Menschen, die täglich auf barrierefreie Wege angewiesen sind, berichteten von einer spürbaren Erleichterung. Eine vergleichsweise kleine bauliche Veränderung, die für viele einen echten Unterschied macht.

Natürlich ist das erst ein Anfang. In ganz Oberkrämer gibt es weiterhin viele Stellen, an denen Bordsteine zu hoch sind. Schritt für Schritt und Ort für Ort möchten wir hier weitere Verbesserungen anstoßen. 

Die Aufgaben des Behindertenbeauftragten, der Gleichstellungsbeauftragten, der Seniorenbeauftragten und des Kinder- und Jugendbeauftragten der Gemeinde sind für uns ein zentraler Bestandteil auf dem Weg zu mehr Teilhabe.
Unsere Initiative versteht sich als ergänzende Unterstützung: Wir bringen Themen in die politische Diskussion, stoßen Projekte an und begleiten Entwicklungen – immer in enger Abstimmung mit den Beauftragten.

 

Was wollen wir weiter erreichen?

 

Verbesserung der Infrastruktur

  • Sanierte und sichere Gehwege
  • Barrierefreie Bus- und Haltestellen
  • Ausreichende und gut geplante Straßenbeleuchtung

Partizipation und soziale Inklusion

  • Teilhabe an Politik, Kultur und Sport
  • Abbau von Hürden für Engagement und Ehrenamt
  • Barrierefreiheit in Bildung, gesundheitlicher Vorsorge und bei Veranstaltungen

Öffentliche Räume

  • Begegnungsorte und Treffpunkte für Jung und Alt
  • Aufenthaltsqualität für alle Generationen

Information und Kommunikation

  • Barrierearme und gut lesbare Beschilderung
  • Digitale Bürger Dienstleistungen als Angebote der Verwaltung
  • Streaming von Sitzungen 

Öffentliche Gebäude

  • Ebenerdige und gut zugängliche Eingänge
  • Automatische Türen
  • Taktile Leitsysteme und gute Beleuchtung
  • Barrierefreie und rollstuhlgerechte Sanitäranlagen

Verkehr

  • Barrierefreie Fahrzeuge im öffentlichen Nahverkehr
  • Taktile Leitsysteme an Haltestellen
  • Bessere Abstimmung von Bus und Bahn mit verständlicher Beschilderung

 

Seit 2025 gibt es nun auch in der Gemeinde Oberkrämer das Gesundheits-Netzwerk Oberkrämer mit dem Namen “GeNo”.  Auch hier unterstützen die die Ortsbeiräte besonders bei Segment 6, dass die Ortsgestaltung und Mobilität unterstützt. (Mehr unter diesem LINK)

 

Was sind die nächsten Schritte?

Alle Ortsbeiräte von Zukunft Oberkrämer arbeiten bereits aktiv mit.

Barrierefreiheit gelingt natürlich nur gemeinsam.
Deshalb möchten wir gerne auch von Ihnen wissen: Wo erleben Sie Barrieren im Alltag?
Welche Orte oder Wege sollten dringend verbessert werden?

Ihre Hinweise, Erfahrungen und Ideen sind eine wichtige Grundlage für unsere weitere Arbeit.

Kontakt: teilhabe@zukunft-oberkraemer.de