Nah dran, gemeinsam wirksam

 

2025 war für uns in Vehlefanz ein Jahr, in dem viele kleine Schritte viel bewirken konnten.

Als Ortsvorsteherin erlebe ich, Ingke Purrmann, täglich, wie wichtig es ist, zuzuhören, im Gespräch zu bleiben und Dinge gemeinsam anzupacken. Gemeinsam mit Bianca Nitz haben wir im Ortsbeirat viele Anliegen aus der Bürgerschaft aufgenommen und versucht, sie schnell und gezielt voranzubringen. Die Umsetzung liegt uns dabei besonders am Herzen – mit viel Engagement und dort, wo es möglich ist, auch mit sichtbaren Ergebnissen.

Persönliche Begegnungen als Ausgangspunkt
Uns ist es wichtig, den Menschen persönlich zu begegnen – im Dorf, bei Jubilarbesuchen, bei Frauen- und Männerfrühstücken oder beim Klön-Kaffee. Allein in Vehlefanz gratulieren wir jedes Jahr rund 60 bis 80 Jubilarinnen und Jubilaren – Begegnungen, die uns sehr wichtig sind und oft wertvolle Gespräche ermöglichen.
So machte uns eine Rollatornutzerin auf die zu hohen Bordsteine an der L17 aufmerksam. Aus diesem Gespräch heraus konnten wir kurzfristig eine gemeinsame Begehung mit dem Behinderten- und Seniorenbeauftragten sowie der Verwaltung anstoßen – und kurze Zeit später wurden die Bordsteine abgesenkt. Die positiven Rückmeldungen zeigen, wie wertvoll diese direkte Nähe ist.

Orte zum Verweilen und Zusammenkommen
Der öffentliche Raum wurde 2025 an mehreren Stellen aufgewertet: Neue und erneuerte Sitzbänke – unter anderem am Festplatz, am Haus der Generationen und am Botscheberg – laden zum Verweilen und Begegnen ein. Auch das neue Bushaltestellenhäuschen an der Lindenallee sorgt für mehr Komfort im Alltag.

Natur schützen, Verantwortung teilen
Ein zentrales Thema bleibt der Mühlensee. Gemeinsam mit Verwaltung, Unterer Naturschutzbehörde und weiteren Akteuren haben wir Begehungen durchgeführt, um ihn als naturnahen Erholungsort zu erhalten. Uns ist wichtig, transparent zu informieren und zugleich an die gemeinsame Verantwortung zu erinnern.

Gemeinschaft lebt von Engagement
Osterfeuer, Krämerwaldfest, das Fest der Generationen und der 210. Geburtstag der Bockwindmühle mit Sternfahrt haben gezeigt, wie lebendig Vehlefanz ist. Vereine, Ehrenamtliche und engagierte Bürgerinnen und Bürger machen das möglich – dafür sind wir sehr dankbar.

Zusammenarbeit, die Wirkung zeigt
Besonders freut uns, dass die Zusammenarbeit mit der Verwaltung immer vertrauensvoller wird. Viele Maßnahmen konnten zügig und pragmatisch umgesetzt werden – etwa bei der Barrierefreiheit, bei Sitzbänken oder an den Bushaltestellen.

Gleichzeitig erleben wir auch, dass nicht jedes Anliegen sofort umgesetzt werden kann. So wurden etwa erneute Vorstöße zu Tempo 30 auf dem Schäferweg oder ein Hinweisschild „Achtung Radfahrer“ am südlichen Ortseingang von der Landesverkehrsbehörde abgelehnt. Umso wichtiger ist es, dranzubleiben und dort weiterzumachen, wo wir Handlungsspielräume haben.

Wenn Engagement schnell Wirkung entfaltet
Ein gutes Beispiel dafür sind die lärmmindernden Glascontainer in der Lindenallee und der Bärenklauer Straße. Hinweise aus der Bürgerschaft wurden aufgenommen und gemeinsam mit der AWU zügig umgesetzt – mit spürbarer Entlastung für Anwohnerinnen und Anwohner. Solche Erfahrungen zeigen uns: Engagement lohnt sich.

Mit Zuversicht nach vorn
Es macht uns – Bianca und mir – große Freude zu sehen, wie gut Zusammenarbeit, Beteiligung und kurze Wege in unserer Gemeinde funktionieren. 2026 wollen wir diesen Weg weitergehen: offen im Gespräch, nah bei den Menschen und unseren Vereinen mit dem gemeinsamen Ziel, die besondere Lebensqualität und dörfliche Gemeinschaft in Vehlefanz zu erhalten und dort zu verbessern, wo es nötig und möglich ist.

Ingke Purrmann & Bianca Nitz